Erotikmassage der sinnlichen Art
Wieder so ein Tag, an dem man lieber im Bett geblieben wäre. Streß und Ärger, der Motor läuft auf vollen Touren. Gut zu wissen, was da Abhilfe schafft – eine gute Massage zum Entspannen! Massage ist nicht gleich Massage, vor allem nicht im Erotik-Bereich. Ich habe in meinem Freier-Leben schon so einige Massagen besucht – gute und solche, die wohl eher die treffendere Bezeichnung “Folterkammer” verdient hätten.
Vergleiche hinken fast immer, doch meine besten Erlebnisse in Bezug auf Knet- Tempel hatte ich in Asien. Weitere positive Erfahrungen bescherten mir Besuche in der Jessica-Massage Pilsen (CZ). Vielleicht wäre es keine schlechte Idee, im Rahmen von “Stiftung Hurentest” mal einen kleinen Vergleichstest zu veröffentlichen … Ich wollte schon immer mal das Angebot des Tantra-Massage-Studios “Sinnes-art” in Dresden testen, von dem ich nicht nur einmal gehört hatte.
Ein Blick ins Internet auf die Homepage des Studios (empfehle ich Euch auf jeden Fall, denn hier findet Ihr schon einen Haufen Informationen und viele Antworten auf eventuell offene Fragen), ein kurzer Anruf im Studio und schon war ich unterwegs.
Vor dem Haus ergatterte ich sodann, welch glückliche Fügung, einen Parkplatz direkt vor dem Haus und fuhr mit dem Fahrstuhl nach ganz oben. Die Begrüßung an der Tür durch die Empfangsdame war herzlich, ich wurde schon erwartet … .
Im Empfangsraum, wie auch in allen anderen Räumlichkeiten, wohlige Wärme. Zuerst einmal einen heißen Kaffee geordert – ein netter Service zur Einstimmung.
Man merkt sehr schnell, dass alles im Studio auf ein Ziel fixiert ist: den Kunden rundherum zufrieden zu stellen, ohne aufdringlich zu sein. Großer Wert wird auf Diskretion gelegt. Klar, welcher Chef möchte schon im Studio von seinem Mitarbeiter begrüßt werden
. Bei einem Gespräch mit den heute hier anwesenden Fachkräften fiel die Auswahl gar nicht so leicht. Letztlich entschied ich mich, nachdem mir der Hase schon bei seinem Internet-Auftritt gefallen hat, für DEVA. Gemeinsam schritten wir zur Tat – na ja, ich erst einmal unter die Dusche im Badezimmer. Auch hier der Eindruck, welcher sich heute immer wieder bestätigen sollte: überall sehr sauber, stilvoll, mit Liebe zum Detail dekoriert und eingerichtet.
Im Zimmer wartete schon eine Massageliege auf mich nebst dienstbereiter DEVA. Während ein warmes Tuch meinen Körper verwöhnte unterhielten wir uns kurz und trafen die nötigen Absprachen über den Umfang ihrer Dienstleistung und eventuell noch zu bekommende Extras, welche dann aber einen Aufpreis kosten. Bitte sterbt nicht an falscher Scham. Redet mit den Frauen und fragt, was ihr zu erfahren begehrt! Denn Hellsehen stand noch nicht auf ihren Ausbildungsplänen. Allerding, eine Frage braucht ihr nicht stellen – poppen ist nicht möglich
Alles Nötige war geklärt und ich gab mich nun ganz der besonderen Stimmung hin – der angenehmen Wärme des Raumes, dem gedämpften Licht, der beruhigenden Musik, der einfühlsamen Massage. Ich kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass ich selten so eine fantasievolle, mit Lust zelebrierte Massage bekommen habe. Bei dieser Erotikmassage steht nicht die schnelle Befriedigung sexueller Lust im Mittelpunkt. Hier ist der Weg das Ziel, nicht das Ziel der Weg. Wie viele kleine Tode man sterben kann weiß ich nicht. Einige habe ich heute erlebt.
Es ist ein saugeiles Gefühl, wenn eine Feder über die Haut gleitet oder weiches Tuch den Körper verwöhnt. Wärme durchströmt den Körper, der Geist entspannt sich. Verwöhnende Hände sind überall … .
Das Finale ist offen und nicht vorherbestimmt. Und das ist gut so. Hier gibt es keinen Zwang “Kommen zu müssen”, nicht die Furcht, zu “versagen”. Man steht nicht unter Erfolgsdruck, das macht die Massage so entspannend.
Immer mehr Männer haben in der heutigen Zeit Potemz-Probleme. Der Druck, immer und überall funkrionieren zu müssen, fordert seinen Tribut. Die Angst, beim Sex zu versagen ist ein reales Problem. Da Sex aber zuerst im Kopf stattfindet und erst dann auf “halber Höhe” ist es weniger ein körperliches, mehr ein mentales Problem.
Eigentlich brauchten die Betroffenen einen Psychiater. Diesen Part übernehmen nicht selten die Masseusen, wenn sie mit diesen Problemen konfrontiert werden. Aber die Knethasen sind da Profis, und das im positivsten Sinne des Wortes. Im Verlauf so einer Massage bekommen die meisten dieser “Problemfälle” den Kopf wieder frei und es klappt auch mit dem “kommen”
. Kurz und gut, ich wurde auf raffinierte Art und Weise “entspannt”. Nach einer Dusche befragte ich meine Uhr und stellte erstaunt fest, dass die gebuchte Stunde lange verstrichen war. Überzogen? Kein klopfen an der Tür? Gibt es da keinen Ärger? Muss ich doch gleich mal nachfragen. Die Chefin Kati selbst war da und beantwortete meine Fragen…
Hallo Kati, kein Problem, daß es etwas länger gedauert hat?
Wieso hat es bei Dir länger gedauert? Die gebuchte Zeit ist ausschliesslich für die Massage. Das Duschen davor und danach zählt nicht dazu.
Kein Klopfen an der Tür, wenn die Zeit um ist?
Nein, das ist bei uns tabu, das gibt es nicht. Die Masseusen achten selbst auf die Zeit. Und manchmal kann es schon passieren, dass es eine Minute länger dauert. Problematisch ist das nur, wenn ein anderer Gast warten muss.
Wenn wir gerade bei der Zeit sind – wenn ich die Massage verlängern möchte, ist das möglich?
Im Prinzip ja, doch gibt es da Einschänkungen. Wenn die Masseurin nach der gebuchten Zeit einen Termin mit einem anderen Gast unseres Studios hat, dann geht das leider nicht. Fragt einfach Eure Masseurin, wenn ihr verlängern möchtet. Sie wird das Zimmer kurz verlassen und mit einer Antwort wieder kommen.
Wie ist das eigentlich mit den kleinen “Extras” der Masseusinnen?
Was die Masseurinnen als “Extras” bieten, das musst Du schon mit ihnen selbst besprechen. Welchen Service sie über das “normale” Programm hinaus tun und was diese zusätzlichen Leistungen kosten, das ist grundsätzlich Privatsache der Mitarbeiterinnen von Sinnes-art.
Muss man sich vorher notwendiger Weise anmelden?
Das ist nicht zwingend notwendig. Wenn Du dich noch nicht auf eine bestimmte Masseurin festgelegt hast, dann kannst Du innerhalb unserer Geschäftszeiten jederzeit einfach vorbei kommen. Es sind immer genügend Mitarbeiterinnen da, so dass Du im Normalfall auch auswählen kannst. Welche der Frauen zum Zeitpunkt Deines Besuches bei uns Dienst hat, das kannst Du sehr gerne vorher telefonisch erfragen.
Hast du eigentlich ein Problem damit, hier unter „Hurentest“ zu rangieren? Ihr betont ja immer, daß Verkehr bei euch nicht möglich ist…
Überhaupt nicht. Ich sehe „Huren“ hier in diesem Zusammenhang eher als Ober- begriff für Frauen, die erotische Dienst- leistungen anbieten. In den meisten Tantramassagestudios zum Beispiel wird wert gelegt auf eine strikte Abgrenzung zum „Rotlichtmilieu“ und auch wir wollen nicht in erster Linie damit in Verbindung gebracht werden, einfach weil wir bestimmte diesbezügliche Erwartungen nicht erfüllen würden. Aber Berührungs- ängste haben wir nicht direkt damit. Für mich ist Hure-Sein nichts Unanständiges und auch wir tun Dinge aus der uralten „Hurentradition“.
Was meinst du damit?
Na daß es in allen archaischen Kulturen dazugehörte, die Menschen auch in sexuellen Dingen erfahren zu machen, als Quelle oder Tor zu Weisheit und Freude meinetwegen. Was wissen wir denn schon über unsere eigene Sexualität, außer daß da hin und wieder ein Spannungszustand ist, den wir abbauen möchten? Eigentlich ist sie doch ein großes Mysterium, das sich noch viel tiefer ausloten läßt. Wir haben wir uns jedenfalls aus verschiedenen Gründen dafür entschieden, eben sinnliche Massagen und nicht Prostitution anzu- bieten, für uns sind das zwei verschiedene Angebote, quasi zwei Blüten einer Wurzel.
Und was wären das für Gründe?
Kati: Für mich ist es ein Kompromiß, zu dem ich stehen kann und auf den wir uns geeinigt haben. Mit ist mir sehr wichtig, daß ich mir selber gegenüber ehrlich bleibe. Jede Mitarbeiterin hat da auch eigene Gründe, vielleicht unangenehme Erfahrungen oder daß Verkehr eine heilige Sache ist, die sie nur mit dem Liebsten teilen will.
Ihr bietet Erotik- und Tantramassagen an wie andere auch und es scheint ganz gut zu laufen. Was ist euer Erfolgsrezept?
Irgendwie scheint es zu meiner Waage-Natur zu gehören, Extreme auszugleichen. Unsere Erotikmassagen sind wahrscheinlich liebevoller als der Durchschnitt und unsere Tantramassagen erotischer… Vor allem machen wir beides mit Herzblut und befassen uns immer wieder mit der Materie.
…und wie?
Kati: Jede Masseurin sollte im Jahr mehrere Ausbildungen, Seminare und Workshops besuchen. Dafür gibt es reichlich Geld vom Studio dazu. Es gibt studiointerne Weiterbildungen und wir reflektieren unsere Arbeit, unterstützen uns also gegenseitig. Mein Standpunkt ist; wenn ich schon was tue, will ich´s auch richtig gut tun.
Was ich bei euch vermisse, ist so das typische Outfit; Strümpfe, Dessous, Stiefel usw…
Kati: Ich weiß, daß ist ein Kritikpunkt, den wir mittlerweile zur Kenntnis genommen haben. Wir wissen ja, daß Männer halt eher das Optische stimuliert, so wie uns Frauen die Berührung. Andererseits kann man mit hohen Schuhen und langen Fingernägeln nicht wirklich gut massieren, das muß ja auch für uns bequem sein. Wir suchen nach einem Kompromiß, der für beide Seiten paßt, und der sollte Originalität heißen.
Für die Tantramassagen sind allerdings der Sarong und das „Evakostüm“ typisch, und viele unserer Gäste mögen auch bei den Erotikmassagen gerade unsere Natürlichkeit. Aber wir reagieren in bestimmten Grenzen gern auf Nachfrage und brechen uns auch keinen Zacken aus der Krone, wenn wir spielerisch ein Klischee bedienen.
Ich hab auf eurer Homepage gelesen vom tantrischen Liebesritual und der Fesselmassage?
Ja, ich hab einfach große Lust dran, neue Dinge zu entdecken, neue Angebote zu entwickeln und Grenzen auszutesten. Es gibt ja sooo viele schöne Sachen, im Prinzip ist alles schön, was mit Liebe gemacht wird. Schaut einfach immer mal auf unsere Homepage.
Was ist für dich das Wichtigste im Studio?
Kati: Jetzt müßte ich eigentlich sagen: Unsere Gäste natürlich… Das stimmt auch. Aber was ich wirklich bemerkenswert finde, ist unser Team. Ich hab oft richtige Glücksgefühle, wenn ich merke, daß das Ganze weitaus mehr ist als die Summe der einzelnen Teile. Nur so können sich Ideen verwirklichen, die es anderswo nicht gibt.
Fazit:
Auch wenn die Krankenkassen die Massage nicht bezahlen – sie ist jeden Euronen wert! Wer eine erotische Massage mit Niveau sucht, bei der es nicht nur um “Entspannung” geht, der ist hier richtig. Die Mädels haben das Massagehandwerk gelernt und bieten eine professionelle Massage. Meine Empfehlung für eine erotische Massage in Dresden.



