Demonstration gegen Sextourismus in Kiew
Studentinnen der hauptstädtischen Hochschulen, Mitglieder der Frauenbewegung “Femen” und Vertreter des ukrainischen Showbusiness kamen auf dem Kreschtschatik mit dem Ziel zusammen, die Aufmerksamkeit der Regierung, der Öffentlichkeit und der Presse auf das Problem der aktiven Entwicklung des illegalen Sex-Tourismus in der Ukraine zu lenken, welcher bedrohliche Maßstäbe entwickelt.
Die Organisatoren dieser wenig traditionellen Aktion sind sich sicher, dass der Zufluss von Sextouristen in die Ukraine am Vortag der EURO-2012 erwartet werden kann. Und dies führt zu einer Anwerbung, oft nicht auf eigenen Wunsch, einer großen Zahl ukrainischen Frauen.
“Heute wissen alle, dass das Problem existiert, dass der Sextourismus in der Ukraine populär wird.”, sagt Anna Guzol, die Anführerin der Frauenbewegung “Femen”. “Unser Staat sollte sich nicht in der Welt positionieren als Land der billigen und leicht zugänglichen sexuellen Dienstleistungen, als Land der zweiten Sorte, ein Land, wo es keine Achtung gegenüber Frauen gibt.”
Die Teilnehmer der Aktion “Die Ukraine ist kein Bordell!”, sich an die Beamten und Leiter der zuständigen Organe wendend, stellten eine Reihe von Forderungen auf. Zuerst, Ausländern, die bereits bei Sextouren aufgefallen sind, die Einreise in das Land zu verweigern. Zweitens, die Strafen für Zuhälterei und Erpressung erhöhen. Und drittens, eine “Hotline” einzurichten, wohin sich alle anonym wenden können.
Den Worten der Organisatoren der Aktion nach, werden die Frauen, wenn sich nach ihrem Protest die Situation nicht verändert, im Herbst wieder auf den Maidan (Platz der Unabhängigkeit im Zentrum von Kiew) kommen. Und dann kann man größere Aktionen erwarten und es ist nicht ausgeschlossen, dass dies auch in anderen Städten der Ukraine stattfindet.
Quelle: http://www.ukraine-nachrichten.de/index.php?id=581
Ein Video von der Veranstaltung könnt Ihr hier ansehen.
Hier gibt es mehr Slawische Girls.


