Ich bin (k)eine Sextouristin …
Wenn ich hier auf “Hurentest” schon ueber Sextouristen und Freier spreche, dann gehören die weiblichen Pendanten einfach dazu. Gemeint sind die Sextouristinnen, die diese Bezeichnung nicht gern hören und ihre Sexreisen in dafür angesagte Länder wie Gambia, Kenia, Jamaika, Tunesien, Kuba, oder die Dominikanische Republik gerne als Beziehungsreisen titulieren.
Aber egal, wie man das Kind nun nennen möge, eine Sextouristin bleibt eine Sex- touristin! Verschämt wird diese Seite des weltweiten Tourismus in der Öffentlichkeit verschwiegen. Logisch, macht sich nicht so gut als Quotenbringer oder als Aufhänger für den Kampf gegen Zwangsprostitution und Menschenhandel. Denn die Rollenverteilung ist nun mal vorgegeben: arme junge Frauen aus der dritten Welt werden von alten, fetten Männern sexuell ausgebeutet. So war es und so bleibt es auch! Wirklich?
Frauen, und dafür haben sie lange gekämpft, sind in der heutigen Zeit emanzipiert, zumeist wirtschaftlich unabhängig und selbstbewusst genug, ihr Leben selbst zu gestalten. Junge Frauen aus allen westlichen Ländern nehmen sich, was sie wollen. Ein Latin Lover gefällig? Aber klar doch, fliegen wir schnell mal in die Domrep., nach Jamaika oder Kuba … .

So weit, so gut Oder doch nicht? Wenn eine Frau in der westlichen Gesellschaft das biologische Verfallsdatum überschritten hat wird es für sie schwer, einen neuen Partner zu finden. Dennoch möchte sich Frau weiter als Frau fühlen, hat Bedürfnisse, Wünsche und Träume. Dazu gehört u.a. auch, geliebt und begehrt zu sein, Sex inklussive. Eine Alternative für diese Frauen ist, sich in fernen Ländern das zu holen, was Frau zu Hause versagt bleibt.
Über die verschiedensten Movitve von allein reisenden Frauen, sich einen einheimischen Boy zu suchen, gibt es genug Informatonen im Internet. Zum Beispiel hier:
www.binational-in.de
www.multikuliti-in.de
Ist das unmoralisch? Wohl kaum. Aber tun diese Frauen etwas anderes als die überall so viel gescholtenen und verteufelten “Sextouristen”? Meine klare Antwor: NEIN, das tun sie nicht! Auch wenn das ganz sicher von jeder “Beziehungsreisenden” verneint wird, so ändert das nichts an der Realität. Oder glaubt Ihr wirklich, wenn man statt Geld “nur” ein “Geschenk” gibt (was ja auch geldwert ist), so ändert das letztlich etwas an dem Fakt: Bezahlung gegen Dienstleistung?
Immer wieder hört man von den Sextouristinnen, dass sie keine sind und sich ihre Motive doch viel edler darstellen als die der Männer. Ist faule Augenwischerei, nichts anderes. Ob ich dem dienstbaren Srecher nun “Geschenke” für seine Dienstleistungen (und etwas anderes ist es nicht) gebe oder gleich Bares an die Frau reiche, das ist schnurz und Pipe. Dass die Sextouristinnen in der Illussion gefangen sind, es handelt sich um “Liebe”, das macht die ganze Sache so brisant und gefährlich für sie. Zugegeben, in Ausnahmefällen kann es sich wirklich um echte Gefühle handeln. Aber Ausnahmen bestätigen nun mal die alte Regel: Liebe hat im Sexbussiness nichts zu suchen, Geschäft ist Geschäft!
Nehmt die rosarote Brille ab und schaltet ganz einfach mal Euren Verstand ein. Vielleicht hilft Euch die schonungslos ernüchternde, nachdenklich machende Lektüre dieser Site, welche ich Euch wärmstens ans Herz legen möchte. Würde sie unter den Frauen, die eine “Beziehungsreise” unternehmen, mehr bekannt sein, so wäre ihnen manches emotionale und finanzielle Waterloo erspart geblieben
Es ist die Sammlung auch vieler (leider wahren) Geschichten von Sextouristinnen und Frauen, die Geschäft mit Liebe verwechselt haben und böse abgezockt wurden von ihren “Liebsten” (hier ge- nannt bezness). Frauen, das sind lange keine Einzelfälle mehr, das Ganze hat System und Methode. Nun könnte ich ja sagen: selber Schuld, warum lasst ihr Euch auch ausnehmen wie die Weihnachtsgänse? Wenn Ihr wirklich so naiv seid, dann habt Ihr es nicht besser verdient!
Aber das wäre zu einfach und nicht ganz fair, denn viele allein reisende Männer werden genau so verarscht und merken es, wenn überhaupt, zu spät. Ich möchte nicht wissen, wie viele Häuser im Isaan die Aufschrift “Spende von meinen Farang-Liebeskaspern” tragen könnten … . Um aber einen Urlaub ohne Reue, mit viel Spaß und meinetwegen auch viel Gefühl zu erleben solltet Ihr Eure Naivität ablegen und mit wachem Verstand an jede Urlaubs Beziehung heran gehen. Am risikolosesten und unkompliziertesten ist es sich klar zu machen, dass ihr eine Beziehung auf Zeit eingeht, für die ihr etwas bezahlt (oder meinetwegen auch schenkt) und dafür einen gewissen Service geboten bekommt. Vergesst ganz einfach den Schmus von Liebe und dem Gerede vom gemeinsamen zunkünftigen Leben, wo auch immer.
Was in diesem Geschäft einzig zählt ist das Geld bzw. die Vorteile für das zukünftige Leben des Dienstleisters. Verwechselt bitte guten “Service” nicht mit wahren Gefühlen oder gar Liebe. Euch diese Illussion zu vermitteln ist Grundlage und Erfolgsgeheimnis dieses Geschäftes. Je perfekter dieses Illussion vermittelt wird, desto höher der Gewinn. Perfekter Service dient allein der Maximierung des Gewinnes und Kundenbindung.
Ist bei Euch nichts mehr zu holen, dann seid ihr für Euren “Liebsten” nicht mehr von Interesse und er sucht sich ein neues Geschäftsobjekt, sprich einen neuen ATM (Geldautomaten). So und nicht anders ist es in diesem bezness Geschäft. Und wehe dem, der das vergisst im Hochgefühl des Urlaubs, im Rausch der Sinne und Hormone. Ich bin herzlos oder Ausländerfeindlich? Kein bischen, ganz im Gegenteil! In meinem Leben habe ich mehr von der Welt und den Menschen der besuchten Länder gesehen als viele Andere es je werden. Die gesammelten Erfahrungen sind es, die mich einige unschöne Wahrheiten gelehrt haben … .
Was glaubt Ihr, welchen Stellenwert Ihr für Eure Stecher habt? Wisst ihr denn, wie und was Eure “Liebsten” über Euch und Eure “Beziehung” reden, wenn ihr nicht dabei seid oder es so und so nicht versteht, weil ihr ihrer Sprache nicht mächtig seid? Kinder, das zu hören und zu verstehen wünsche ich Nienandem!
Nun kann es ja doch einmal passieren, dass Frau ihr Herz an einen “Liebsten” verliert und weiter mit ihm plant als bis zum nächsten gemeinsamen Urlaub. Dann kann ich Euch nur raten: lasst Euch Zeit und prüft genau, an wen ihr Euer Herz (und Geld) verschenken wollt. Lernt den Backround kennen, die Familie und Freunde, die Kultur des Landes und die Lebensumstände Eures “Liebsten”.
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, sagt man jedenfalls. Und gegen diese ist auch pribzipiell nichts einzuwenden. Wenn die Geschenke jedoch Grössenordnungen annehmen, die Eure wirtschaftliche Leistungsfähigkeit überfor- dert, dann sollte der Verstand die Oberhand behalten. Oder drückt ihr einem wildfremden Mann, den ihr kaum kennt, zu Hause auch ein Bündel Tausender in die Hand, nur weil er Euch gegenüber aufmerksam und einfühlsam ist? Ganz sicher nicht!
Doch selbst wenn Ihr alles mit Nachweisen belegen könnt nützt das Euch herzlich wenig vor einem ausländischen Gericht. Auf dem Meer und vor Gericht bist Du in Gottes Hand. Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Am Besten, Ihr schreibt das Geld gleich ab als Lehrgeld! Seid vor dem Schaden klug, wenn ihr es schon nicht lassen könnt mit einem “Liebsten”. Überlegt Euch genau, was ihr bei einem zumeist absehbaren Totalverlust finanziell verschmerzen könnt. Niemand wird Euch helfen, wenn es schief geht!
Wenn alles zu perfekt ist, um wirklich wahr zu sein, dann ist es zumeist auch nicht wahr!
Geniesst den Urlaub in den Armen Eures Boys und die Euch entgegen gebrachte Aufmerksamkeit und Zuwendung. Nehmt, was ihr bekommen könnt, auf dass ihr den Urlaub und das Erlebte in guter Erinnerung behaltet. Aber bitte tut es mit wachem Verstand, offenen Augen und mit der Gewissheit, bei Eurem Rasta-, Latino-oder Afristecher keine echte Liebe zu finden. Dazu fehlt eine wichtige Voraussetzung: die Gegenseitigkeit!
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